Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe im historischen Zechenhaus in Gelsenkirchen
Wärmepumpe im Altbau | historisches Zechenhaus | Gelsenkirchen | Baujahr: 1912
seit 2008 zuverlässig im Einsatz
Wärmepumpe im Altbau
Schon 2008 entschied sich Stefan Schlüter für eine Heizlösung, die damals im Einfamilienhausbereich noch wenig verbreitet war: eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Rückblickend erwies sich diese Entscheidung als besonders zukunftsweisend. Denn die Anlage beheizt sein 1912 erbautes Zechenhaus in Gelsenkirchen bis heute zuverlässig, effizient und mit geringem Wartungsaufwand.
Das realisierte Projekt zeigt eindrucksvoll, dass moderne Wärmepumpentechnik auch im Altbau langfristig funktionieren kann – selbst dann, wenn bestehende Heizkörper weiter genutzt werden und keine vollständige energetische Sanierung des Gebäudes erfolgt.
Das Projekt auf einen Blick
- Standort
Gelsenkirchen - Objekt
Einfamilienhaus / historisches Zechenhaus - Baujahr
1912 - Wohnfläche
ca. 100 m² - Anwendungsbereich
Privates Wohngebäude im Bestand - Leistungsbereich
Heizungsmodernisierung / Umstieg auf Wärmepumpentechnik im Altbau - Umsetzung durch
Zeller-Gruppe - Systemlösung
DAIKIN Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Hydrobox und 200-Liter-Brauchwasserspeicher - Besonderheiten
- Wärmepumpe seit 2008 zuverlässig im Einsatz
- Einbau im mehr als 100 Jahre alten Altbau
- Anschluss an das bestehende Wärmeverteilsystem
- vorhandene Stahl-Heizkörper weiterhin genutzt
- Heizungstausch innerhalb von zwei Tagen
- geringer Wartungsbedarf und sehr leiser Betrieb
Die umgesetzte Lösung
Bereits zum Zeitpunkt des Heizungstauschs war klar, dass die neue Lösung nicht nur das alte System ersetzen, sondern auch langfristig zuverlässig und wirtschaftlich arbeiten sollte. Genau darin lag der entscheidende Vorteil der Wärmepumpe: Sie bot die Möglichkeit, ein historisches Wohnhaus mit moderner Heiztechnik auszustatten, ohne das gesamte Gebäude grundlegend umbauen zu müssen.
Deshalb installierte die Zeller-Gruppe eine DAIKIN Luft-Wasser-Wärmepumpe, die in das bestehende Wärmeverteilsystem des Hauses integriert wurde. Das Besondere dabei: Das Gebäude wird bis heute über die bereits vorhandenen Stahl-Heizkörper beheizt.
Die Vorlauftemperatur liegt bei maximal 48 °C. Die Inneneinheit wurde im ehemaligen Kohlekeller untergebracht und besteht aus einer wandhängenden Hydrobox sowie einem 200-Liter-Speicher für die Brauchwasseraufbereitung.
Damit konnte eine Lösung realisiert werden, die sich sinnvoll in die bestehende Gebäudestruktur einfügt und gleichzeitig einen modernen, komfortablen Heizbetrieb ermöglicht.
Schnell umgesetzt und technisch sinnvoll realisiert
Wärmepumpe im Altbau
Gerade bei älteren Bestandsgebäuden besteht häufig Unsicherheit, ob sich eine Wärmepumpe überhaupt wirtschaftlich und technisch sinnvoll einsetzen lässt. Mit dieser Referenz möchten wir zeigen, dass genau das möglich ist – vorausgesetzt, Gebäudezustand, Wärmebedarf und Systemauslegung werden sorgfältig aufeinander abgestimmt.
Im Haus von Stefan Schlüter konnte die alte Heizungsanlage innerhalb von nur zwei Tagen durch eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt werden. Im Zuge der Modernisierung wurden die bestehende Anlage demontiert und entsorgt, die Elektrik erneuert, vorhandene Leitungen im Keller isoliert und die neue Wärmepumpe an das bereits vorhandene Wärmeverteilsystem angeschlossen.
Besonders relevant: Trotz des Alters des Gebäudes konnte die bestehende Wärmeverteilung weiter genutzt werden. Beheizt wird das Haus auch heute weiterhin über die vorhandenen Stahl-Heizkörper. Aufwendige Umbauten im gesamten Gebäude waren dafür nicht erforderlich.
Vor dem Einbau wurde lediglich der Spitzboden mit Steinwolle gedämmt. Weitere umfangreiche energetische Sanierungsmaßnahmen wurden anschließend nicht umgesetzt, da sich die Anlage im Betrieb als effizient und wirtschaftlich erwies.
Das Ergebnis – zuverlässig, leise und effizient
Die Anlage bewährte sich bereits im ersten Winter nach dem Einbau. Trotz starker Schneefälle und niedriger Außentemperaturen arbeitete die Wärmepumpe zuverlässig und sorgte für eine sichere Wärmeversorgung im gesamten Haus.
Die eingesetzte Lösung auf einen Blick
- DAIKIN Luft-Wasser-Wärmepumpe
- Einbau in ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1912
- Anschluss an das bestehende Heizsystem
- Nutzung vorhandener Stahl-Heizkörper
- maximale Vorlauftemperatur von 48 °C
- Hydrobox und 200-Liter-Speicher für Brauchwasser
- leiser Betrieb
- geringer Wartungs- und Instandhaltungsaufwand
- seit 2008 zuverlässig im Einsatz
Sie möchten wissen, ob eine Wärmepumpe auch in Ihrem Gebäude sinnvoll ist?
Die Zeller-Gruppe berät Sie gerne persönlich zu den Möglichkeiten einer modernen Wärmepumpenlösung in Ihrem Neubau oder Bestandsgebäude. Gemeinsam prüfen wir die Ausgangssituation und entwickeln ein System, das zu Ihrem Haus und Ihrem Wärmebedarf passt.